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Kirchenkonzert 17.November 2007  
Das Kirchenkonzert der Harmonie Ittigen-Papiermühle (HIP) brachte mit drei Ensemblestücken von Gabrieli, Grieg und Harvey sowie Konzertliteratur der Moderne einen musikalischen Bogen aus der Renaissance in die Gegenwart zum Klingen und war ein klangreicher Abschied vom langjährigen Dirigenten Stefan Marti, der die HIP seit 1994 leitete.
Die HIP dankt ihrem abtretenden Dirigenten nochmals herzlich für sein motiviertes Engagement und den grossen Einsatz!  
Konzert "harmonisch-gemischt" vom 12.5.2007 
«Gleiches Ziel, gleicher Schritt», versprachen die Leiter der Harmonie Ittigen-Papiermühle (Hip), des gemischten Chores und des Kinderchores Ittigen. Letzterer trat mit der Youth Band der Hip auf. Stefan Marti, Paul Hirt und Mirjam Schirm durften goldene Lorbeeren empfangen.

Dem traditionellen Jahreskonzert der Harmonie Ittigen-Papiermühle (Hip) im Festsaal Rain in Ittigen ging auch dieses Jahr das obligate Risotto-Essen voraus, ein Vergnügen, das hundertfach von den Festbesuchern genossen wurde. Der musikalische Auftakt gelang hernach dem seit 2001 bestehenden Kinderchor, der von Rosmarie Wieland betreut und von Mirjam Schirm musikalisch geleitet wurde. Mit einem fröhlichen «Reiselieder-Potpourri» nahmen die 25 Mädchen und Buben ihr Publikum mit auf eine Reise über die Kontinente und bestanden so ihr Debüt auf den «Brettern, die die Welt bedeuten». Die Mütter der Kleinen waren – trotz Dunkelheit im Saal – gut auszumachen, denn sie sangen gedankenverloren die Texte ihrer Sprösslinge mit. Der erste musikalische Schritt zum angestrebten «harmonisch-gemischt» wurde von den Kleinen mit Bravour gemeistert und erntete tosenden Applaus.
Weggemeinschaft Ganz neu, im Zusammenspiel mit dem gemischten Chor Ittigen, präsentierte sich die Hip unter Stefan Martis Stabführung. Mit seinem Faible für das Nicht-Alltägliche schloss er sich mit dem Chor unter Paul Hirts Leitung zur «Weggemeinschaft für gleiches Ziel, gleicher Schritt» zusammen. Die Darbietungen wurden so zum doppelten Konzertgenuss, die Bühne im Rain zur Plattform für grosse Musikalität. Im Wechsel präsentierten Hip und Chor Weltmusik auf hohem Niveau, Gassenhauer, Ohrwürmer und Volksmelodien. Der Bogen war weit gespannt, die ursprüngliche Kraft der Musik eroberte das Publikum.
Sowohl der Chor als auch die Hip überzeugten in der Spannbreite aus Perfektion und Können auf dem Nenner grosser Musizierfreude. «Die Ehre Gottes», «Adiemus» oder «Dancing Queen», gereichten zum vorbehaltlosen Lob für die Vokal- und Instrumental-Interpreten. Hip-würdiges Highlight war die «Western Suite» von Andreas Ludwig Schulte. Sie begeisterte schlichtweg: in Registern und Soli, in Harmonie, schillerndem Schmelz und faszinierender Rezeptur ihrer Darbietungen. Die Balance zwischen musikalischem Können und technischer Reife meisterte das Corps mit Stefan Marti ausgezeichnet. Stille Bilder bleibender Eindrücke entstanden in eingängigen Melodien und liessen weder mental noch im musikalischen Empfinden Misstöne aufkommen. Stefan Marti, Paul Hirt und Mirjam Schirm kommunizierten mit dem Publikum «in der Sprache des Herzens», wie sich ein ergriffener älterer Zuhörer ausdrückte. «Man braucht kein Englisch, um diese Sprache zu verstehen», sagte er.
Das «harmonisch-gemischte» Programm der neuen Weggemeinschaft war gelungen, der Applaus jeweils überschwänglich verteilt und der Wunsch «nach mehr» bei den Verantwortlichen deponiert.